Warum du Sexpuppen mit breiten Hüften magst!

31.03.2019 18:35

Viele Männer bevorzugen Frauen mit breiten Hüften und diese Vorliebe wirkt sich auch beim Kauf von lebensechten Sexpuppen aus. Warum stehen aber so viele Männer auf sinnlich runde Hüften?

Der Grund ist evolutionärer Art, denn ein breites Becken symbolisiert seit je her Fruchtbarkeit, die Fähigkeit viele und gesunde Nachkommen zu gebären. Die Liebe zum „gebärfreudigen Becken“ liegt also in der Natur des Mannes sich fortzupflanzen und das möglichst effektiv. Auch  kulturelle Aspekte spielen bei unseren Vorlieben und unserem Geschmack eine Rolle. Breite Hüften, gepaart mit einem sexy Hüftschwung, animieren Mann einfach zum lustvollen Zugreifen. Die Gehirnaktivität beim blanken Anblick nämlich ebenso stark wie beim reellen Vergnügen.

Nicht nur bei Frauen aus Fleisch und Blut setzt sich scheinbar diese Vorliebe durch, sondern auch bei Realdolls aus Silikon. Auch hier greifen Männer vermehrt zu Sexpuppen, die mit breiten Hüften punkten.

Was spricht uns nun aber instinktiv an breiten Hüften bei Frauen (und Sex Dolls) an?

Der amerikanische Forschers Steven Platek vom Georgia Gwinnett College in Lawrenceville, Georgia führte eine Studie mit 14 Männern durch, im Durchschnittsalter von 25 Jahren. Den Probanden wurden Fotografien von Frauen mit ausgeprägten Hüften gezeigt. Dabei wurden ähnliche Hirnaktivitäten wie beim Konsum von Alkohol  oder Drogen beobachtet. Laut Experten sei das auch nicht verwunderlich, dass das Gehirn von Männern evolutionär bedingt auf den Anblick von attraktiven Frauen reagiert.

Was verbinden Männer aber nun mit breiten Hüften bei Frauen?

Laut einer Studie sollen Fettpolster im Hüftbereich dazu beitragen, Schadstoffe zu binden und aus dem Organismus auszuscheiden, was sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Pralle Hüften sind ein Hormongarant. Sie schützen die Arterien und wirken ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel. Forscher glauben, dass Kinder, die von Müttern mit breiten Hüften geboren wurden, intellektuell überlegen und somit intelligenter sind. Weitere Untersuchungen zeigen, dass diese Frauen unbewusst vermehrt intime Beziehungen eingehen wollen und diese leidenschaftlicher führen. Breite Hüften stehen für sinnliche Weiblichkeit. Die Figur ist etwas Grundlegendes, weil sie dem Menschen ein schönes und attraktives Aussehen verleiht. Betrachten wir breite Hüften aus evolutionärer Sicht sind sich Anthropologen einig, dass der Mann die Frau mit selbigen unabhängig von ihrem Gewicht immer bevorzugt hat. Für die primitiven Mann war es währen der Paarungsphase wichtig eine kurvenreiche Frau zu haben. Sie verbrannte nicht nur mehr Kalorien, sondern dank der Fettpolster  erhöhte sich die Östrogenausschüttung und ihre Furchtbarkeit dauerte länger an. Als Liebhaber von üppigen Realdolls brauchst du dir aber keine Gedanken machen, denn die sind zu 100% unfruchtbar.

Schuld sind also unsere Gene!

Männer suchen unbewusst also stets eine Frau, die fruchtbar scheint und fähig Kinder zu gebären. Attribute der Fruchtbarkeit sind neben breiten Hüften auch ein praller Hintern. Sie stehen für Vitalität und die Fähigkeit problemlos zu gebären. Auch wenn uns das nicht bewusst ist, haben diese Eigenschaften Einfluss auf unser Augenmerk bei der Partnerwahl. Nährt sich also jemand, der unser Interesse weckt, haben diese Dinge eine indirekte Wirkung auf unser Urteil. Einer Studie zufolge haben Frauen mit breiten Hüften und großen Hintern tendenziell bessere kognitive Fähigkeiten, ebenso wie ihre Kinder. Bei  Sexpuppen hingegen lässt sich eher wenig über ihre kognitiven Fähigkeiten sagen.

Der Studien-Jungle verrät uns noch mehr darüber, warum wir auch Real Love Dolls mit breiten Hüften bevorzugen.

Laut einer englischen Studie können Frauen, die einen größeren Abstand zwischen beiden Hüftknochen haben ein aktiveres und abwechslungsreicheres Sexleben führen, als Frauen mit kleinen Becken. Der Grund ist einfach, denn diese Frauen haben weniger genetisch verankerte Ängste vor einer möglichen Geburt und Komplikationen. Zudem scheinen sie ihren Körper und ihre Lust besser zu kennen. Vor einiger Zeit stellte eine Studie der University of Pittsburgh fest, dass diese Frauen dank der Fettablagerungen intelligenter sind, weil diese die Entwicklung des Gehirnes positiv beeinflussen. In einer weiteren Untersuchung wurde ein Zusammenhang zwischen der Hüftbreite und der Art des Sexuallebens gefunden. Colin Hendrie, Professor für menschliche und tierische Ethologie an der English University of Leeds, erklärt das existierende Dilemma der Geburt seit der Mensch sich aufrecht fortbewegt. Für die neue Art der Fortbewegung „opferte“ er die natürliche Leichtigkeit der Geburt. Frauen entbinden naturgemäß am leichtesten in der Hocke oder auf allen Vieren. Das bedeutet auch, dass Frauen mit schmalen Hüften ein erhöhtes Risiko haben Verletzungen zu erleiden und die Geburt damit als gefährlicher einstufen als Frauen mit breiten Becken. Deshalb haben sie ein entspanntes soziales und sexuelles Verhalten zum Mann.

Um zu überprüfen, ob die letzte Annahme richtig ist, rekrutierten Hendrie und ihre Kollegen eine Gruppe von Frauen zwischen 18 und 26 Jahren an der Universität. Der Abstand zwischen den Beckenkämmen, den knöchernen Enden der Hüften, wurde gemessen. Freiwillige mussten außerdem einen anonymen Fragebogen ausfüllen, der zuvor von der Ethikkommission der Universität genehmigt worden war. Dort wurden Details zu ihrem Sexualleben angegeben, wie beispielsweise das Alter des ersten Geschlechtsverkehrs, die Anzahl der Sexualpartner während ihres gesamten Lebens und die Anzahl One-Night-Stands. Aus den gesammelten Informationen, die in der April-Ausgabe der Zeitschrift „Archivos de Conportamiento Sexual“ veröffentlicht wurden, schlussfolgerten die Forscher, dass Frauen mit breiteren Hüften (mehr als  36 cm zwischen Knochen und Beckenknochen) die gleiche Anzahl von sexuellen Begegnungen hatten die mit schmalen Hüften. Aber unter ihnen gab es mehr One-Night-Stands.

Holly Dunsworth, Professor für Anthropologie an der University of Rhode Island, stimmt jedoch nicht mit der Aussage des englischen Teams überein. Wie in Live Science erläutert, gibt der Abstand zwischen den Beckenkämmen nicht die Größe des Geburtskanals oder die innere Öffnung des Beckens an. Darüber hinaus sind diese Eigenschaften mit dem Alter modifiziert und abschließend wurde klargestellt, dass das Sexualverhalten von Frauen mit dem Alter und ihren Erfahrungen variiert und nicht mit ihrer Knochenmorphologie.

Was finden Männer allgemein Frauen und auch lebensechten Sexpuppen attraktiv und welche Attribute lassen Herzen höher schlagen!

Möchte Frau ihre Vorzüge betonen, greift sie unter anderem zu High Heels, engen Kleidern, tiefen Ausschnitten und auffälligem Make-up. Mutige zaubern sich sogar eine blonde Mähne. Und es funktioniert! Warum greift Frau zu solchen „Waffen“ und was bewirkt sie damit im männlichen Gehirn, dass dieser nahezu kopfloses und beinahe lächerliches Verhalten an den Tag legt? Wir Menschen haben ein Gedächtnis in dem Erinnerungen in einer Art archetypischen Käfig existieren dem „kollektiven Unterbewusstsein“. Dieses dominiert unsere sozialen Beziehungen und regt die Fantasie an.  

Frauen mit hohen Absätzen wirken auf Männer attraktiver, als Frauen in flachen Schuhen, heißt es in einer Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift "Archives of Sexual Behavior". Demnach sind Männer eher bereit einer fremden Frau zu helfen, wenn sie Absatzschuhe trägt. Forscher ließen eine Frau mit 5 cm und 9 cm hohen Absätzen laufen, während Teilnehmer beider Geschlechter einen Fragebogen ausfüllten. Das Ergebnis machte deutlich, das besonders schmale Absätze das männliche Verhalten beeinflussen.

Möchten wir verstehen, warum uns gewissen Eigenschaften erregen, müssen wir unsere evolutionäre Geschichte erforschen.

"Nach der industriellen Revolution begannen sich Männer der oberen Klassen, die bis dahin Absätze getragen hatten, funktioneller zu kleiden, während Frauen ihre Füße unter langen Kleidern versteckten. Es war die Zeit von Freud, der Absätze und Fetische miteinander verband. Den Rest erledigte die Populärkultur ", erklärt  Susan Ferris, Autorin von "Footnotes". Doch dieses Accessoire, die Frauen zu einem bloßen Objekt machen, haben auch ihr Selbstwertgefühl um einige Zentimeter angehoben.

  1. Die Taille von Betty Page – Männer finden Frauen besonders reizvoll, die im Verhältnis zur prallen Hüfte eine schmale Taille haben. Wissenschaftler der Universität Aberdeen gaben an, dass eine schmale Taille (sofern sie nicht übermäßig dünn ist) die Frau jünger und fruchtbarer wirken lässt. Der perfekte BMI liegt nach Angaben der Forscher bei 24 bis 24,8. Laut Wissenschaft ist die Frau also eine glatte 10, wenn sie eine schmale Taille, geschwungene Hüften und lange schlanke Beine hat. Wenn es sonst nichts ist!
  2. Ein prall gefülltes Dekolleté – Große Brüsten verbinden wir im Unterbewusstsein mit dem Stillen und der Mutter-Kind-Beziehung. Das verbinden wir mit Fruchtbarkeit und einem unbewussten Schutzbedürfnis. Der Professor für Psychiatrie an der Emory University, Larry Young, postuliert, dass dieselbe Verbindung, die eine komplexe neurologische Grundlage des sozialen Verhaltens hat, auch dazu verwendet wird, die Verbindung zwischen Paaren zu stärken. Während des Stillens wird Oxytocin freigesetzt – das Liebeshormon – dasselbe passiert, wenn die Brustwarzen einer Frau stimuliert werden. Männer, die Kinder mögen, lieben große Brüste und ebenso wünschen sie sich an die Brust „zurück“.
  3. Marilyn Monroe – Das Sexsymbol schlechthin! Männer fragen eher eine Blondine nach einem Date als eine Brünette oder Rothaarige. Viele wissen dabei nicht, dass sie einem evolutionären Muster folgen, das auf unseren Vorfahren basiert. Die Kombination aus blauen Augen und blondem Haar, die bei kaukasischen Menschen dominiert, stammt seit etwa 11.000 Jahren von den Stämmen Nordeuropas ab. Für diese Völker war es Vorteil blond und blauäugig zu sein, durch das Fehlen von Hauptpigmentierung kann das ultraviolette Licht tiefer eindringen. Das ist wichtig für die Synthese von Vitaminen.
    Mit zunehmendem Alter verdunkeln sich die Haare vieler Blondinen, was wiederum als Indikator für Vitalität und Sexualität gesehen werden kann. Auch ist bekannt, das Blondinen einen höheren Östrogenspiegel aufweisen, mehr kindliche Merkmale haben und weniger Körperbehaarung, wie ein Artikel im „The Telegraph“ verriet.
  4. Stehst du tätowierte Frauen? Bei einem Experiment des Französischen Psychologe Nicolas Gueguen, das in der Zeitschrift "Archives of Sexual Behavior" veröffentlicht wurde, lagen tätowierte Frauen eindeutig vorn. Es wurden zwei Frauen, von denen eine tätowiert war mit einem Buch am Strand liegend positioniert. Die Männer kamen der Frau mit Tattoos viel näher in ebenso kürzerer Zeit. 24% von ihnen näherten sich der tätowierten Frau, während sich lediglich 10% der nicht tätowierten Frau annäherten. Der Grund ist einfach, denn Männer identifizierten bei der tätowierten Frau provokantes und williges Verhalten.
  5. Sündig rote Lippen – Sexy Make-up und vor allem rote Lippen ziehen Männer zu 33% mehr an als das ungeschminkte Gesicht einer Frau. Viele Wissenschaftler haben dazu ihre ganz eigenen Theorien, zum Beispiel über karminrote Lippen: Die Psychologin Yvonne Fullbright sagt, kräftig rote Lippen erinnern an Schamlippen, genauer gesagt an die Vagina während der sexuellen Erregung. Laut Forschern folgen Männer einfach den Spuren ihrer Vorfahren – Pavianen und Schimpansen. Gesichter, Genitalien und Hinterteile der weiblichen Tiere sind bei diesen Spezien während des Eisprungs rot, was für Männer ein sofortiges Paarungssignal darstellt. In ähnlicher Weise sind diese Informationen im Homo Sapiens gespeichert, wie Studien der Universitäten München und Rochester und der Universität der Südbretagne (Frankreich) zeigen. Obwohl der Eisprung bei der Frau nicht sichtbar ist und sie ihren Körper meist durch Kleidung verdeckt, dient die rote Farbe noch immer als Signal für eine effektive Paarung.  
  6. Die kleine Rote – Menschen, die rote Kleidung tragen werden als sexuell erregender wahrgenommen, als Menschen die andere Farben tragen.  Tatsächlich steigen bei Primatenarten die Östrogenspiegel an, wenn sie sich in einer fruchtbaren Zeit befinden, wodurch sich die Blutgefäße weiten und die Haut rot wird – insbesondere im Gesicht, Brust und Genitalien. Rot zieht also an, wenn wir sie mit Fruchtbarkeit verbinden.

Folge also deinen Urinstinkten und greife zu einer sinnlichen Sex Doll mit erregend breiten Hüften, denn ein jahrtausendalter Geschmack kann eben nicht trügen!